Joshua Tree National Parc

Eine Traumlandschaft!

Eine Traumlandschaft!

Das hatte ich mir schon lange vorgenommen, einen der berühmten Nationalparks besuchen. Zudem gilt der Joshua Tree N.P. als „stargazers paradise“. Also atemberaubende Natur und ein perfekter Sternhimmel – das war genau mein Ziel.

Der erste Anblick des Arch Rock

Der erste Anblick des Arch Rock

http://www.nps.gov/jotr/index.htm

http://www.nps.gov/jotr/planyourvisit/stargazing.htm

http://www.joshuatree.org

schon am Parkeingang die ersten schönen Felsen

schon am Parkeingang die ersten schönen Felsen

Klettern muss man hier einfach!

Klettern muss man hier einfach!

Auf der Homepage des N.P. findet man viele Informationen, u.a auch zum Thema Stargazing. Von Palmdale aus sind es ca. 130 Meilen zum Nationalpark, etwa 3 Stunden Fahrzeit wie sich herausstellte. Aber die Fahrt lohnt sich! Ich startete nach dem Frühstück und war mittags am Besucherzentrum in Twentynine Palms, welch schöner Name. Allerdings habe ich die Palmen nicht gezählt. In diesem Visitors Center bekommt man viele Infos, Karten und Andenken. Der Eintritt für den Nationalpark war dann aber erst bei der Rangerstation am eigentlichen Parkeingang zu zahlen (eine Person und ein Auto = 20$).

Und dann tauchte ich ein in diese wundervolle Landschaft mit ihren bizarren Granitsteinformationen, teilweise von beeindruckender Größe, den Joshua Trees, Kakteen, fantastischen Weitblicken und sanften Bergrücken. Ich habe schon lange nicht mehr so viele Fotos an einem Tag gemacht, es sieht einfach alles atemberaubend schön aus!

Mein erstes Ziel war der Arch Rock am White Tank Campingplatz gelegen. Dazu muss man wissen, dass das hier eigentlich nicht Campingplatz heißen dürfte. Es hat hier völlig andere Dimensionen, und seinen Nachbarn sieht man selbstverständlich nicht.

Typischer Campingplatz

Typischer Campingplatz

Nun führte ein kurzer Hiking Trail zum Arch Rock. Ich hatte den ja schon auf Fotos gesehen, aber wenn man dann davor steht … . Das ist so cool / awesome / breathtaking!

Unter dem Felsbogen des Arch Rock

Unter dem Felsbogen des Arch Rock

Und noch einmal der beeindruckende Felsbogen.

Und noch einmal der beeindruckende Felsbogen.

Jetzt ging es weiter zum Skull Rock – warum der so heißt?! Da sollte das Foto für sich sprechen. Auch hier wieder ein kurzer Wanderweg – auch den habe ich schnell mitgenommen. Man kann hinschauen wo man will. Immer wieder ergeben sich neue schöne Aussichten, neue Strukturen der aufgetürmten Felsen. Aber wie sagte man mir im Besucherzentrum – Watch your step! – Klapperschlangen. Aber ich habe mal wieder keine gefunden, nicht mal klappern gehört.

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Skullrock

Felsformationen am Skull-Rock-Trail

Felsformationen am Skull-Rock-Trail

... nochmal der Skullrock

… nochmal der Skullrock

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Und noch einmal schöne namenlose(?) Felsen.

Der nächste Haltepunkt hieß besonders schön „Hall of Horrors“. Wieder wunderschöne Felsen, teilweise von superengen schmalen Spalten durchsetzt, durch die man sich zwängen kann. Oben auf dem Felsberg liegt ein riesiger großer Granitbrocken wie hingelegt über eine Spalte. Wie lange das wohl schon so hält? Und auch hier ging es wieder entlang einer kleinen Rundwanderung.

Aufgetürmte Felsen in der Hall of Horrors

Aufgetürmte Felsen in der Hall of Horrors

auch hier kann man klettern!

auch hier kann man klettern!

Wie schnell die Zeit vergeht – und noch so viele Ziele. Für solch einen Park wären auch 2 Tage nicht zu viel. Weiter ging es für mich ins Hidden Valley. Ein wunderschöner Ort (aber das sagte ich wohl schon bei den anderen?!), viele Joshua Trees, und ein deutlich mehr bergiger Charakter. Vom  Picknickplatz aus führt ein schmaler Pfad durch Felsen hindurch rein ins Hidden Valley, plötzlich öffnet sich der Blick und man hat ein riesiges natürliches Amphitheater vor sich. Der Weg führ dann über 2 km einmal im Kreis herum. Man kann den Kletterern oben in den Felsen zusehen, der Park ist auch ein Kletterparadies, das aber wirklich für jeden! Hier findet jeder was Passendes – und die Steine und Felsen machen wirklich Lust da raufzuklettern.

Im Hidden Valley

Im Hidden Valley

Hidden Valley

Hidden Valley

Das ließ ich mir an der einen oder anderen Stelle natürlich auch nicht nehmen. Dann stand die Sonne bald immer tiefer, die Felsen fingen immer mehr an zu leuchten – der absolute Stresstest für meine Kamera!

Abklettern in der Abendsonne

Abklettern in der Abendsonne

Schnell ging ich zurück zu meinem Mietwagen. Ich hatte mir vorgenommen zum Campingplatz am Arch Rock zurückzufahren, um dort die hereinbrechende Dunkelheit abzuwarten. Unterwegs gab es noch ein paar kurze Fotostopps, dann wurde es aber schnell dunkler. Ich postierte mich mit meinem Auto im Eingangsbereich des Platzes, der jetzt zum Abend recht gut gefüllt war. Ich bereitete Kamera, Auslöser und Stativ vor. Dann gab es endlich ein kleines Picknick am Auto, das hatte ich ja ganz vergessen. Erst zog eine kleine Wolkenbank durch, ich nutzte die Zeit um die Campingidylle im Bild festzuhalten …

So schön kann Camping sein!

So schön kann Camping sein!

Dann gab es Sterne satt, das muss man gesehen haben, überall die immer dunkler erscheinenden Umrisse der Felsen, darüber Sterne und die Milchstraße. Die leuchtete bald hell quer über den Zenit von einem Horizont zum anderen. Hier muss man eine Nacht verbringen! Ich hatte mir bei 21.30 Zeit gegeben, um das alles zu genießen. Der Schütze stand hoch am Himmel, kein Wunder bei 34° nördlicher Breite! Die Fotos zeigen ein paar Impressionen. Dann ging es über größtenteils dunkle Straßen quer durch die Wüste in 3 Stunden zurück nach Palmdale. Dort kam ich 00.30 müde und glücklich an. Ein sehr schöner Tag. Wunderschöne Natur und Sterne, fast jede Nacht des Jahres ist der Himmel klar! Das kann man nur weiterempfehlen. Und beim nächsten Mal bleibe ich auch über Nacht – sicher!

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... einfach wunderschön!

… einfach wunderschön!

In diesem Jahr findet sogar erstmals ein Night Sky Festival statt: http://www.nps.gov/findapark/event-listing.htm?eventID=29350

Und noch ein paar Startrails.

Und noch ein paar Startrails.

Man kann den Park nur jeden weiterempfehlen, und wenn man sich für Sterne begeistert, dann wird man 24 h am Tag mitgerissen.

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Ein Kommentar zu “Joshua Tree National Parc

  1. Sehr schön! Der Joshua Tree NP ist einfach ein toller Park. Ich hatte allerdings noch nicht gewusst, dass man dort so super Sterne gucken kann. Wenn das meine Tochter erfährt, wird sie sofort den nächsten USA-Trip planen (wollen) 😉 …

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